Impressionen Petrefakta 2013: Zwei Nüsse für Iris

Nuss 1 (Stack 12 Bilder)Die nettesten diesjährigen Mitbringsel: Zwei fossile Nüsse aus dem Pliozän (jüngstes Tertiär, etwa 5 – 2,6 Mio Jahre) von Frankreich, optisch am ehesten als Walnüsse einzuordnen.

In der Tat reichen die ältesten Belege für das Auftreten der Echten Walnuss (Juglans regia) bis in das Tertiär zurück. Man nimmt an, dass die frostempfindliche Walnuss die im Pleistozän auftretenden Eiszeiten im Gebiet um Kleinasien überstanden hat und in den Warmzeiten wieder Richtung Mittelmeerraum vordringen konnte. Nach Deutschland wurde sie wohl von den Römern eingeführt, hier entstand schließlich auch der Name Walch- bzw. Welschbaum, der sich im 18. Jh. dann zum heute gebräuchlichen Walnussbaum umwandelte.

Heute existieren in der Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) 8 verschiedene Gattungen mit insgesamt 60 Arten; die Gattung der Walnüsse (Juglans) mit der Echten Walnuss (Juglans regia) ist nur eine davon.

Walnussbäume werden etwa 20 bis 30 Meter hoch und können ein Alter von bis zu 200 Jahren erreichen. Dass die Walnuss erst spät Nüsse trägt (ab einem Alter von 10 bis 20 Jahren) wird durch die Tatsache ausgeglichen, dass sie danach lange Jahre reiche Erträge liefert.

Auch, falls es sich bei den vorliegenden Nüssen nicht um echte Walnüsse handeln sollte – interessante Fotomotive sind sie allemal:

Literatur und Links:

Petrefakta:

Walnuss:

Stacking: