Wo Pferde sind, sind auch Schwalben. Allerdings bietet unser Pferdestall keine Möglichkeit zum Nestbau. Dass dies kein Hinderungsgrund für gewitzte Schwalbenkinder ist, bei uns einzuziehen, zeigt der kleine Schnappschuss: Kurzerhand klemmt man sich allabendlich einfach in die etwa 2 cm »große« Lücke zwischen Dachsparren und Wellblech. Die dicksten Möppel finden freilich nur schwerlich Platz – und es braucht schon ein wenig Anstrengung und viel lautstarkes Gezwitscher, um sich zu verstauen – aber mit etwas Mühe gelingt es schließlich doch.
So wurde ich also letzten Monat beim abendlichen Abmisten stets aufmerksam von oben beäugt. Morgens war man dann wieder ausgeflogen – um sich am nächsten Abend erneut mit viel Getöse zur Nachtruhe zu … hm … betten. Mittlerweile sind die Schwalben offenbar zu groß und haben sich eine andere Schlafstätte gesucht. Aber sie haben mich überzeugt: Nächstes Jahr werden wir natürlich ein kleines Eckchen einrichten, um es den Vögelchen etwas bequemer zu machen :-)




