Mehrere Jahre gab es kaum Feldhasen bei uns in der Region – plötzlich sind sie wieder da und brechen alle Rekorde:
Der schnellste Hase
Voller Lebensfreude hoppelte dieser Hase neben mir über das Stoppelfeld: Schlug fröhliche Haken, mal nach links und mal nach rechts … und forderte mich fotografisch sehr: So manches lustige Foto ist entstanden, weil ich der Geschwindigkeit mit der Kamera einfach nicht folgen konnte. Kleine Nasch-Pausen hat der flotte Hase zum Glück allerdings auch immer wieder eingelegt und so konnte ich das letzte Bild mit Grashalm im Mäulchen aufnehmen.
Der Hase mit den größten Augen
Ahnungslos kam diese Häsin auf mich zugehoppelt und nahm mich offenbar nicht wahr, wie ich ganz still am Wegesrand stand. Aber sie hatte einen Verdacht! Alle paar Meter hielt sie inne, und jedes Mal waren ihre Augen größer und runder. Bis zuletzt hat sie mich offenbar nicht wirklich ausmachen können, vorsichtshalber hoppelte sie dann aber schließlich doch in die andere Richtung. Ungewöhnlich ihre hellen, fast schon blauen Augen!
Der verwegenste Hase
Nur wenige Meter von der skeptischen Häsin entfernt traf ich am gleichen Tag auf diesen braun gefärbten Hasen. Fasziniert von der unterschiedlichen Fell- und Augenfarbe der beiden Tiere registrierte ich zuerst den Schaden am Ohr und die Kratzer im Fell überhaupt nicht. Offenbar hatte der kleine Hase schon größere Abenteuer erlebt! Von Vorsicht dennoch keine Spur: Erst, als ich fast auf gleicher Höhe war, hoppelte er geruhsam ein kleines Stückchen weiter … Bleibt zu hoffen, dass er sich in Gefahrensituationen künftig weniger risikofreudig verhält!
Der müdeste Hase
Es war ein heißer Sommertag und alle waren träge – im Schatten der Grashalme döste mit halb geschlossenen Augen dieser Hase. Obwohl er offensichtlich von der Hitze erschöpft war, war er prinzipiell wohlauf: Ich habe ihn später noch mehrfach an (fast) gleicher Stelle getroffen und kann ihn anhand von ein paar besonderen Merkmalen auch sicher wiedererkennen! Auf dem Artikelbild ganz oben ist er übrigens auch abgebildet!
Der platteste Hase
Die Story stimmt nicht ganz, denn tatsächlich saß der Hase die meiste Zeit gemütlich mümmelnd im Acker – ein auf dem nahen Feldweg mit lautem Gepolter vorbeifahrender Traktor hat allerdings uns beide die Köpfe einziehen lassen und so ist folgende kleine Bilderserie entstanden:
Und zu guter Letzt: Der drolligste Hasenpopo
Bekanntermaßen soll man Hasen Pfeffer aufs Schwänzchen streuen, damit sie nicht davonhoppeln ;) Der beste Tipp zur Hasenfotografie ist aber, sich absolut still zu verhalten: Dann kann man die sympathischen Gesellen oft eine ganze Weile bei allerhand lustigen Eskapaden beobachten!

Alle Fotos entstanden mit einer Sony Alpha 6700 und einer Brennweite zwischen 280 und 840 mm (Sony Teleobjektiv FE 5.6-6.3/200-600 G OSS plus Sony 1.4 x Tele Converter).















